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Diagnosen

 

Jeder guten Therapie geht eine fundierte Ursachenforschung voraus. Der Umfang der Untersuchung richtet sich danach mit welchem Anliegen Sie zu mir kommen.

AMSAT-Messung

Bei der AMSAT-Messung handelt sich um eine computergestützte, nicht invasive Untersuchungsmethode. Die Auswertung erfolgt mit Hilfe von leicht zu verstehenden farbigen Grafiken.

Der Messung liegt die - auf praktischen Erfahrungen basierende - Theorie zugrunde, dass vor dem Ausbruch einer Krankheit über Jahre hinweg bereits regulative oder funktionelle Störungen bestanden, die unerkannt und unbehandelt eine Ursache für sich später entwickelnde chronische Erkrankungen darstellen.

Die Messung ist aber nicht nur als Früherkennungsdiagnostik geeignet, sondern kann auch zur Verlaufskontrolle und der Wirksamkeit von eingesetzten Therapien und Medikamenten eingesetzt werden.

Die AMSAT-Messung gibt generell einen Hinweis auf die allgemeine Regulationsfähigkeit, macht eine Aussage über die Gesamtenergieverteilung und zeigt die primären Schwachstellen im Gesundheitszustand eines Patienten.

Anamnese-Gespräch

Ich nehme mir Zeit für Sie!


Nach der AMSAT-Messung schließt sich ein ausführliches Anamnese-Gespräch und eine körperliche Untersuchung an. Ziel der Anamnese ist, dass ich mir ein konkretes Bild über Ihre Gesamtverfassung machen kann.

Aufgrund der bis dahin gewonnenen Ergebnisse schlage ich Ihnen vor welche weiteren diagnostischen Maßnahmen und Laboruntersuchungen ich als sinnvoll erachte.

Zu unserem ersten Gespräch bitte ich Sie den bereits ausgefüllten Anamnesebogen mitzubringen. Arztbefunde lasse ich, sofern diese die Diagnose stützen, in die Beurteilung mit einfließen.

Herzratenvariabilitäts-Messung- (HRV-Messung)

Die HRV-Messung ist eine Methode, die beurteilt wie gut Ihr vegetatives Nervensystem (VNS) Organe und Regelkreise - wie Verdauung, Atmung, Herz-Kreislauf-System - an innere und äußere Erfordernisse anpassen kann und ist damit Ausdruck Ihrer neurovegetativen Regulationsfähigkeit.

Das VNS besteht aus Sympathikus und Parasympathikus. Der Sympathikus ist unser Gaspedal, das uns ermöglicht auf Stress-Situationen, körperliche und geistige Anstrengung angemessen zu reagieren. Der Parasympathikus, unsere innere Bremse, ist notwendig für Entspannung, Verdauung und regenerative Prozesse.

Beide müssen in einem Gleichgewicht stehen.

Was heißt das konkret? Ein Beispiel:
Akut lässt Stress den Blutdruck und den Zuckerspiegel im Blut steigen und kann darüber hinaus auch zu Symptomen wie Herzrasen und Schlafstörungen führen. Gleichzeitig laufen das Verdauungs-, Hormon- und Immunsystem auf Sparflamme.

Stehen wir ständig auf dem Gaspedal, kann dauerhafter Stress zu einer Organ- oder Funktionsstörung führen. Aus dem reaktiv erhöhten Blutdruck kann sich eine Bluthochdruckerkrankung, aus der nervlichen Überbeanspruchung ein Burnout-Syndrom entwickeln.

Daher ist für die Beurteilung Ihrer Regenerations- und Regulationsfähigkeit die Qualität Ihrer inneren Bremse besonders wichtig.
 

Haupteinsatzgebiete der HRV-Messung:

  • Stressbelastungsdiagnostik
  • Risikodiagnostik (insbes. Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Therapiekontrolle
  • Regulationsfähigkeit des Gesamtorganisums

Die Regulationsfähigkeit des VNS kann ziemlich präzise anhand eines speziellen EKG (Elektro­kardiogramm) gemessen werden, da auch das Herz ständig situativ und variabel angesteuert wird. Die Regulationsreserven spiegeln sich somit in der Messung der Herzratenvariabilität wieder.

Organe und Regelkreise können nur so gut funktionieren, wie sie von den Mitochondrien mit Energie versorgt und vom VNS reguliert werden

Wie gut ist Ihre Regulationsfähigkeit? Machen Sie Ihren persönlichen Bremstest!

Labordiagnostik

Ich arbeite mit ganzheitlicher Labordiagnostik, in Form einer umfangreichen Vital- und Stoffwechselanalyse. Für das Hormonsystem biete ich Blutuntersuchungen genauso wie Speicheltests an. Bei speziellen Fragestellungen nutze ich selbstverständlich Speziallabore, z. B. für das Erkennen einer HPU, für ein Aminosäurenprofil, für Schwermetalluntersuchungen, für das Erkennen besonderer immunologischer Sachverhalte oder ein Neuro-Stress-Profil. Ich führe Tests zur Erkennung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten genauso durch wie Tests zum Sichtbarmachen von Histamin-, Fruktose-, Laktose- und Glutenunverträglichkeit. Darüber hinaus biete ich auch die entsprechende Stuhldiagnostik und Tests zur Behandlung des Reizdarmsyndroms an.

Gentechnische Verfahren

Polymorphismen, also Genvarianten

  • stellen eine genetische Disposition zu entsprechenden Erkrankungen dar
  • zeigen wo Entgiftungsstörungen bestehen
  • können Unverträglichkeitsreaktionen von Medikamenten begründen

Auch hier kommt wieder der Präventivgedanke zum Tragen. Ob aus einer Disposition eine Erkrankung entsteht, kann im starken Maße durch das Meiden der Umweltbelastungen (so weit möglich) und einen gesunden Lebensstil beeinflusst werden.

Lymphozytentransformationstest - LTT

Der LTT ist ein Laborverfahren das Auskunft darüber gibt, ob sich das Immunsystem aktuell mit einem bestimmten Erreger auseinandersetzt, oder auseinandergesetzt hat. Er eignet sich auch zur Verlaufskontrolle. Es werden neben den aktuell reagierenden Lymphozyten auch die Lymphozyten-Gedächtniszellen angeschaut. Dieser Test wird z. B. im Rahmen der Borreliosediagnostik, oder dem Epstein-Barr-Virus eingesetzt, kann aber auch bei der Verträglichkeit von Materialien hilfreich sein.

Vital- und Stoffwechselanalyse

Was beinhaltet die Vital- und Stoffwechselanalyse?

Die Blutanalyse umfasst unter anderem die Organaktivitäten, die Gesamt-Stoffwechsellage sowie den Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel, die wichtigsten Mineralien, den Eisen/Kupfer-Stoffwechsel, Zink und Selen als wichtigste Spurenelemente, das Immunsystem und die Funktionsweise des Hormonsystems. Die Beurteilung erfolgt nach klinischen, naturheilkundlichen und seelisch-geistigen Gesichtspunkten.

Diese umfangreiche Blutanalyse, die AMSAT-Messung und die Analyse der Herzratenvariabilität bilden die Basis-Diagnostik bei jeder Neuaufnahme.

Bio-Impedanz-Analyse - BIA

Über eine Hautwiderstandsmessung wird die unter­schied­li­che elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit von Kör­per­flüs­sig­kei­ten, Kno­chen, Mus­keln, Or­ga­nen und Kör­per­fett ge­nutzt. Aus den ge­mes­se­nen Wi­der­stän­den wird un­ter Be­rück­sich­ti­gung Ih­rer per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten wie Grö­ße, Ge­wicht, Ge­schlecht und Alter Ih­re Kör­per­zu­sam­men­set­zung er­rech­net. Im Rahmen der Ernährungsberatung und Gewichts­reduzierung kann die BIA zur Verlaufs­kontrolle eingesetzt werden.